Atemlehre/-therapie und
Feldenkrais bilden die methodischen Grundlagen meiner Arbeit. Da ich mich auch mit anderen Methoden, wie Gindler, BMC, Laban/Bartenieff-Bewegungsstudien, Tanztherapie und kulturübergreifend mit verschiedenen Tanztechniken beschäftigt habe, fließen Einflüsse dieser Verfahren und Techniken in meine Arbeit ein. Die Methoden (auch
Methoden somatischen Lernens) mit denen ich arbeite, betrachte ich als Werkzeuge, unsere Wahrnehmung und unser Empfindungsvermögen aus zuweiten, unsere körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu wecken und unser Bewegungsverhalten zu verbessern.
Jeder Mensch stellt für mich eine komplexe Einheit dar, immer im Kontakt und im Austausch mit seiner Umwelt. Ich orientiere mich an den Fähigkeiten, die ein Mensch ausgebildet hat ebenso wie an den Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dies gemeinsam zu erkunden steht im Zentrum meiner Arbeit; das Ausloten unentdeckten Potentials und die Integration körperlich-seelischer und geistiger Reaktionsweisen. Die Grenzen zwischen „gesund“ und „krank“, nach unseren gängigen Definitionen, sind da mitunter fließend.
„Die Funktion des lebendigen Leibes kann ich nur verstehen, indem ich sie selbst vollziehe, und in dem Maße, in dem ich selbst dieser einer Welt sich zuwendende Leib bin.“
Maurice Merleau-Ponty